

Abb.2:
Prächtiger Samowar
aus dem 19. Jahrhundert Back to English text
Abb.3: Ein
weiterer Samowar aus
der Zarenzeit. Gut zu erkennen sind das Verlängerungsrohr
über dem
"Komfort" und rechts die Stempel, die belegen, dass der Samowar in
einer vom Zaren dazu ermächtigten Manufaktur gefertigt wurde und
diese einige Preise gewann. Back to English text
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Abb.14: Samoware in Form eines
Fasses Bei antiken Samowaren findet man hier und da auch die Fässchen-Form, die sicher schon im 19. Jahrhundert als besonders originell galt. Dieses Exemplar ist allerdings aus neuerer Zeit und mit seinem Volumen von 0,6 L wohl eher als Dekorationsstück/Souvenir gedacht. |
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Abb.15: Reise- oder
Picknick-Samowar Im alten Russland spielte der Tee eine so wichtige Rolle, dass man auch auf Reisen nicht auf ihn verzichten mochte. Dafür gab es spezielle Reise-Samoware auf drei oder vier ausladenden Beinen, die man auch für Picknicks im Grünen verwenden konnte. Arme Familien verkauften oft an den Straßen Tee aus solchen Samowaren an reiche Ausflügler. Dieser Exemplar, wohl 1. Hälfte des 19. Jh., stammt von den Gebrüdern Balaschew (nicht zu verwechseln mit Bataschew!). |
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Abb.16: Porzellan-Samowar aus
Russland Vereinzelt finden sich auch Samoware aus eher ungewöhnlichen Materialien wie zum Beispiel Porzellan, so bei diesem extravaganten Stück mit typischem Folklore-Motiv und Vergoldung. Die meisten sind freilich als Souvenire bzw. Dekorationsstücke gedacht. |
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Abb.17: Türkischer
Samowar Im Nahen Osten gibt es zwei große Nationen von Teeliebhabern und Samowarbenutzern, die Türkei und den Iran, die hier natürlich nicht unter den Tisch gekehrt werden dürfen. Türkische Samoware, wie dieses schöne Exemplar aus Kupfer, haben häufig eine etwas gedrungenere, flachere Form und sind mit feinen Gravuren verziert. |
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Abb.18: Persischer Samowar
(ca. 1880) Typische persische bzw. iranische Samoware sind häufig höher und schlanker als ihre türkischen "Kollegen" und mit filigranen Mustern oder Motiven verziert. Persische/iranische Hersteller verwendeten früher gern kostbare Metalle wie Gold, Silber und Kupfer. Dieses antike Exemplar ist aus Bronze. Moderne persische/ iranische Samoware werden bevorzugt aus hochwertigem Messing gefertigt. Beim abgebildeten Samowar bestechen auch die im selben feinen Muster gearbeiteten Zubehörteile: die Sudkanne, die Tropfschale und das Tablett. |
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Abb.19: Moderner iranischer
Samowar
(elektrisch) mit komplettem Zubehör Wie beim antiken Vorgänger fällt beim modernen persisch-iranischen Samowar die feine Ziselierung auf. Der Samowar ist dünn vergoldet. |
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Abb.20: Samowar aus
Norddeutschland oder Holland, ca. 1830/Vasenform Unabhängig von Westasien und Russland wurden Geräte mit der Funktion von Samowaren auch im norddeutsch-holländischen Raum erfunden. Dort kombinierte man gern die Metalle Kupfer und Silber. Der Samowar repräsentiert die auch in Russland übliche Vasenform. |
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Abb.21: Samowar aus China, um
1850 (Angabe des Besitzers) Dass auch in China Samoware hergestellt wurden, war mir bis vor kurzem neu. Dieses Exemplar aus Messing ist reichlich mit "Steinen" aus Keramik und Darstellungen von Figuren aus der buddhistischen Mythologie verziert. |

Abb.22:
Prächtiger
russischer Samowar Back to English text
Abb.23:
Alter russischer Samowar
aus Tula, vermutlich noch Zarenzeit Back to English text

![]() Der Samowar (Dagmar Schäfer) |
![]() (Tatjana Kuschtewskaja: Die Poesie der russ. Küche) |

